Moin zusammen,
ich würde gerne einmal eure Meinung hören zu der Thematik.
Ich bin 21 Jahre alt (männlich) und beende dieses Jahr mein Studium, es ist ein bezahltes Studium und ich verdiene knapp 1.500€ netto monatlich und es gibt eine Übernahmegarantie. Ich lebe bei meinen Eltern in meinem ursprünglichen "Kinderzimmer", womit ich gut leben kann.
Von meinem Gehalt muss ich nichts zuhause abgeben, ich brauche mich auch nicht an den Kosten für Essen, Strom etc. beteiligen (wir leben in einer abbezahlten DHH) - dementsprechend stehen mir diese 1.500€ monatlich vollkommen zur freien Verfügung. Diese Chance nutze ich, um in recht jungen Jahren einen guten Grundstock an Vermögen aufzubauen - in den letzten 2,5 Jahren habe ich mir so eine mittlere fünfstellige Summe aufbauen können.
Gleichzeitig lebe ich an sich recht spartanisch, ich habe kein Auto, keine teuren Hobbys und kaufe auch keine Luxusgegenstände oder ähnliches - alles recht sparsam. Mit rund 200€ im Monat fürs Weggehen oder Unternehmungen komme ich gut aus.
Ab September wird sich mein Gehalt auf knapp 3.000€ netto verdoppeln. Ich plane dennoch ehrlich gesagt nicht, von zuhause auszuziehen. Einerseits spielt Gemütlichkeit/Faulheit eine Rolle, andererseits sehe ich nicht ein woanders fast 1000€ für Miete zu bezahlen, ich werde also noch daheim bleiben. Dahingehend habe ich mich mit meinen Eltern geeinigt, dass ich nach Abschluss meines Studiums 400€ monatlich an sie bezahlen werde (finde ich mega fair). Ich werde meinen Lebensstil auch dort nicht wesentlich ändern, dementsprechend habe ich bald noch mehr Geld, welches ich nicht ausgeben und daher an der Börse investieren werde.
Findet ihr diese Einstellung verständlich oder ist es verwerflich, immerhin hätte ich die finanziellen Mittel um eine eigene Bude zu besorgen - dann würden aber meine finanziellen Ziele so nicht mehr umsetzbar sein?