Hallo Pxulinx,

du schreibst, du liegst gerade am Boden. Wenn man auf dem Boden liegt, braucht man etwas, was einem wieder aufhilft. Oder auch Jemanden, der einem wieder aufhilft. Oder auch einen, der sich einfach „dazu legt“ um dir besser zuhören zu können und alles einmal aus deiner Perspektive zu sehen...

Du bist eine gute Mutter! Und ich glaube, dass ich das Schreiben kann, ohne dich persönlich zu kennen. Mit 16 hast du dein erstes Kind bekommen, 3 Jahre später dein Zweites. Ich kann mir vorstellen, dass du die letzten Jahre kaum aus dem „Windel wechseln“ rausgekommen bist und jetzt gerade so die Zeit beginnt, wo dein Jüngstes langsam aus dem Gröbsten raus ist.

„Irgendetwas wehrt sich jetzt in dir“- ist es vielleicht, dass es dir gerade zu viel ist, wieder ein Kind zu bekommen? Fühlt es sich an, als käme zu allererst Mann und Familie... aber nach dir fragt keiner? Wo deine Kraft ist. Was deine Pläne sind.

Eine Adoption kommt für dich nicht in Frage. Weil wenn, dann möchtest du dein Kind bei dir haben. Einfach Mutter sein, so wie bei deinen beiden anderen.

Gerade hast du Angst. Wie fühlt sich das für dich an? Und könnte dir eine Abtreibung diese Angst nehmen?

Oder brauchst du viel viel mehr und was ganz anderes, damit deine Angst abnimmt und du neue Perspektive für dich zu allererst und dann auch für euch als Familie bekommen kannst?

Das wünsche ich dir. Und würde mich für dich freuen.

Doppelpunkt

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