Warum stellen sich so viele Christen an einem Heidnischen Festtag einen Baum in ihre Wohnung?
Viele Christen stellen sich in den Wintertagen einen Baum in die Wohnung und betreiben einen regelrechten Kult um diesen Baum in dem sie ihn schmücken und sich am Höhepunkt der Festereignisse vor diesem niederknien und Lieder vor diesem Baum zu singen? Soweit ich weiß ist die Baumverehrung eine Handlung die einem Christen nicht erlaubt ist , während viele Heidnische Kulturen wegen der Baumverehrung vom Christentum ausgerottet wurden . Warum feiern also so viele Christen ein Heidnisches Fest und zelebrieren Heidnische Kulte wenn ihre christlichen Vorfahren noch Andersgläubige wegen exakt den selben Kulthandlung ausgelöscht haben? Kann man das als eine Art Verhöhnung der getöteten Andersgläubigen sehen in dem man ähnliche Dinge tut wegen denen die Andersgläubigen ermordet wurden?
17 Antworten
Die meisten werden es nicht wissen. Genau wie bei Ostern ( Göttin Ostera/Eier als Fruchbarkeitssymbole) die christlichen und heidnischen Bräuche sind damals ohne Nachfrage vermischt bzw. übernommen worden
Naja, erst mal locker bleiben. Der Baum wird ja nicht verehrt, sondern ist nur Teil des Festes. In vielen Kulturen findest du kultische Bräuche rund um ein Fest - auch in Israel.
Auch wenn das Weihnachtsfest als Geburtstagsfeier von Jesus Christus nicht mit Datum in der Bibel erwähnt ist, ist es nicht verboten, ein Fest rund um seinen Heiland und Erlöser zu feiern. Die Art und Weise mag zwar in Details fraglich sein, aber daraus einen heidnischen Kult zu erklären, geht etwas zu weit. Respekt vor anderen Kulturen ist auch Teil vieler Religionen und eine christliche Regel besagt "Soweit es von euch abhängt, lebt mit anderen in Frieden."
Um das umzusetzen, sollte man Streitigkeiten nicht anfangen und sich mit Kritik am Verhalten anderer zurückhalten.
Jeder darf das für sich selbst entdecken und ist nicht gezwungen, solche Feste mitzufeiern. Wenn dir dieses Fest nicht zusagt, feier es nicht.
Aber die Schuldigen leben nicht mehr. Sollen wir jetzt die Schuld der Christen tragen, die damals so gehandelt haben, wie es ihrer Zeit gemäß war, weil wir es heute besser wissen?
Natürlich ist vieles traurig, was in der Vergangenheit geschehen ist - und zwar von vielerlei Religionen und Kulturen aus. Aber wir tragen keine Schuld daran.
Die Menschen sind nicht gestorben, denn wie du siehst, haben sie sich ein christliches Mäntelchen umgelegt und ihren eigenen Bräuchen einen neuen Namen gegeben, und sind im Herzen dieselben geblieben, die sie vorher waren.
Es dürfte sehr schwer fallen, zu entscheiden, ob die Baumliebhaber eher zu den "Tätern" als zu den "Opfern" gehören!
Man hat halt eine Schicht Lack in der Farbe "Christentum" auf ältere Traditionen und Feiertage gepinselt, das macht es leichter eine neue Religion zu akzeptieren :)
Jesus ist z.B. sehr wahrscheinlich irgendwann im herbst geboren aber der Geburtstag wird "rein zufällig" auf einem älteren Feiertag gefeiert, ähnlich auch Ostern oder Allerheiligen (Halloween).
Auch da sind ältere Glaubensvorstellungen und Traditionen mit überliefert, sopntan fällt mir da das "Ostermädchen" ein: Als meine Oma jung war war es üblich das alle älteren Mädchen im Dorf ihre Namen auf kleine Briefchen schrieben, die Jungs zogen je so ein "Los". Dieses Mädchen tanzte am Abend mit ihnen ums Osterfeuer, sie brachten sie nachhause und brachten am Morgen ein kleines Geschenk aus Kuchen, bunten Eiern, meistens auch Wein und Naschereien. Christlich war der Brauch nicht, vermutlich hat der nächste Pfaffe den deshalb strikt verboten, 60 Jahre gabs nichtmal Osterfeuer :(
Der Weihnachtsbaum wurde aber erst lange nachdem es schon keine Heiden mehr gab modern, ich meine so im 18. Jahrhundert rum.
Wie die Christen feiern ist ihnen überlassen. Ob die Heiden um einen Baum getanzt sind, ist letzlich egal. Das wußten die Christen nicht als der Weihnachtsbaum im deutschsprachigem Raum Kult wurde. Von dort trat er seinen Siegeszug durch die ganze Welt an. Da war aber das Christentum schon gut 1500 Jahre alt. Hat also gar nichts mit irgendwelchen getöteten Andersgläubigen zu tun sondern mit Adam und Eva. Der 24.12. war ihr Gedenktag und ist es übrigens noch heute und so fanden eben Spiele um Adam und Eva und Theateraufführungen meist auf den Marktplätzen statt. Er wurde mit Äpfeln geschmückt als Paradiesbaum. Viele Jahre später holten sich die Menschen auch so einen Baum an Weihnachten ins Haus. Da wurde es dann zum Kult.
Als die Engländer und das normale Fußvolk aufgrund des Bibeldruckes auf einmal Gottes Wort lesen konnte (durfte). Erkannten sie wie der Chef.. Gott darüber denkt. Dies ist primär. So lehrte uns Jesus die Hände von unheiligen Heidnischen Bräuchen zu lassen.
Die Verantwortlichen damals handelten sofort und haben 1647 sofort das Weihnachtsfest darauf verboten... Gott sei Dank
Satan setzte sich aber bald wieder durch und seine Gesellen wollten es alsbald wieder einführen
Also ist der Weihnachtsbaum eine Darstellung des Baumes der Erkenntnis ?
Man kann es auch ernster nehmen, als es ist.
Früher waren die Winter in Deutschland härter, und man sehnte sich einfach nach etwas grünen und nach Licht, darum begann man, sich immergrüne Nadelbäume in die Stube zu stellen und Kerzen daran zu hängen.
Ich finde es halt schade dass früher Menschen sterben mussten wenn sie damals ähnliche Bräuche gefeiert haben....
Wären die Christen damals tolerant gewesen bräuchte ich sie auch nicht zu kritisieren.