Jobangebot aufgrund von schlechter Bezahlung ablehnen und weiter Sozialleistungen beziehen?
Was haltet ihr von Leuten die zwar Jobangebote bekommen aber die Bezahlung so schlecht ist, dass diese sich sagen, dass sie für das Geld was sie bekämen nicht arbeiten gehen würden. Und dann aufgrund der schlechten Bezahlung weiter Sozialleistungen beziehen. Versteht ihr die Einstellung? Würdet ihr auch bei schlechten Stundenlohn arbeiten gehen oder weiter Sozialleistungen beziehen bis man einen Job gefunden hat wo man mit der Bezahlung soweit zufrieden ist. Es geht nicht darum, dass man erst arbeitet, wenn man sehr viel Geld verdient. Das ist nicht gemeint. Es geht um eine deutliche Unterbezahlung. Gerade bei den steigenden Kosten ist die Bezahlung nicht unerheblich.
9 Antworten
Es kommt auf die Stundenzahl an. Viele Stellen sind so um die 30 Stunden. Diese kann man als Alleinverdiener nicht annehmen. Wird dann auch noch nur Mindestlohn gezahlt, lohnt sich das nicht. Oft hat man noch eine ganze Menge Fahrtkosten die man auch noch abrechnen muss.
Man muss das bei einem weniger gut bezahlten Job genau ausrechnen ob sich die Arbeit lohnt.
Der Mindestlohn beträgt 12 EUR die Stunde seit dem 01.10.22.
Das wäre bei Vollzeit 1920 EUR Brutto oder knapp 1.400 EUR netto.
Ich kann verstehen, dass das nicht sehr viel ist. Aber letztendlich muss man ja mal anfangen etwas zu verdienen um später mal bessere Positionen zu bekommen.
Das Problem ist das viele Stellen wie zum Beispiel im Handel keine Vollzeitstellen sind, meist sind es um die 30 Stunden. Wenn man dann noch Fahrtkosten abrechnet kann man so eine Stelle nicht annehmen, der Verdienst reicht dann einfach nicht trotz Mindestlohn.
Was soll ich sagen. Wenn ich mir angucke, was auf Stepstone an ungelernten Vollzeitstellen ausgeschrieben ist in meine Heimatstadt mag ich das kaum glauben.
Verkäufer Bäckerei, Servicemitarbeiter im Hotel, Portier, Shopmitarbeiter in einer Brennerei, McDonald und Co ...
Alls Vollzeit. Ich denke, wenn man was sucht, findet man auch was. Just my 2 cents.
Verstehe ich nicht.
Als ich nach meiner Ausbildung eingestiegen bin habe ich 2500 Brutto bekommen.
Dann habe ich mich weitergebildet und Arbeitserfahrung gesammelt und nun verdiene ich 6500 Brutto.
Man kann halt nicht erwarten direkt zu Beginn und in den Fällen ja meist ohne richtige Qualifikationen ein gutes Gehalt zu bekommen.
Dann weiter zu harzen und zu warten verschlimmert die Situation halt auch immer. Aber das verstehen diese Leute halt auch nicht.
Naja 2500 Brutto gerade am Anfang (und noch vor ein paar Jahren wo die Preise noch nicht so hoch waren) war sicherlich nicht wenig.
Bei einem Durchschnittsverdienst von 4200 Euro der deutschen Vollzeitbeschäftigten sind 2500 Brutto schon wenig.
Ich will eigentlich nur sagen, dass man sein Gehalt meist nur steigern kann, nachdem man angefangen hat zu arbeiten.
Klar gibts Personen die mit 100.000 jährlich einsteigen. Aber das sind absolute Ausnahmen.
4200euro? Bildet aber niemals den Großteil der Bevölkerung ab. Eher die besser Verdiener.
Es bildet den DURCHSCHNITT ab.
Das Mediangehalt, was näher an der Realität sein dürfte, liegt laut Stepstone bei etwa 3500 Euro.
Der Durchschnitt ist aber nicht unbedingt der Großteil der Bevölkerung. Besteht kein kausaler Zusammenhang weil die besser Verdiener den Schnitt erhöhen. Nach dem Einstieg 4200Euro verdienen? Unrealistisch. Utopisch.
Warum müssen dann so viele Leute (immer mehr Leute) zur Tafel? Warum müssen so viele Leute aufstocken oder Wohngeld beantragen?
Du scheinst die Zusammenhänge durcheinandezubringen. Diese Statistiken beziehen sich nicht auf das Einstiegsgehalt.....
Und in diesen Statistiken sind Teilzeitarbeitskräfte, Renter und Arbeitslose ja garnicht mit aufgezählt.
Also ist die Statistik für die Katz, weil nicht alle Deutschen mit einbezogen werden. Und du findest 2500euro wenig als Einstiegsgehalt? Heute kann man drüber streiten. Damals waren 2500 euro definitiv nicht wenig. Also irgendwie seltsame Argumente die du bringst
Also ist die Statistik für die Katz, weil nicht alle Deutschen mit einbezogen werden.
Nein, wie bereits mehrfach erwähnt geht es hier um VOLLZEITSTELLEN.
Dachte darauf bezieht sich deine Frage auch. Warum Personen eine Vollzeitstelle aufgrund des Gehalts ablehnen, weil sie ihnen nicht genug Gehalt zahlen und statdessen lieber Sozialleistungen beziehen.
Und du findest 2500euro wenig als Einstiegsgehalt?
Nein, habe ich nie behauptet
Also irgendwie seltsame Argumente die du bringst
Wenigstens bringe ich Argumente, du eierst hier ja nur rum.
Ohne Arbeitserfahrung oder Weiterbildungen wird man sein Gehalt nicht steigern können.
Die Kernaussage meiner Antwort ist:
Ich verstehe diese Ansicht aus deiner Frage nicht, weil man sein Gehalt ebene erst später steigert.
Du drückst dich aber unheimlich schlecht aus. Das muss dezidierter werden. Da muss mehr kommen von dir. Meine Frage hast du auch nicht wirklich verstanden? Aber ist in Ordnung. Macht keinen Sinn weiter zu diskutieren, wenn wir weiter aneinander vorbeireden.
Und du verstehst nicht wie es im Arbeitsleben läuft. Aber passt.
Wer nicht verstehen will, verstehts halt nicht.
Was haltet ihr von Leuten die zwar Jobangebote bekommen aber die Bezahlung so schlecht ist, dass diese sich sagen, dass sie für das Geld was sie bekämen nicht arbeiten gehen würden.
Davon halte ich nichts.
Und damit ist deine Frage beantwortet. Willst du andere Antworten, musst du lernen deine Fragen spezifischer zu stellen.
Verstehe mehr wie du wie das Arbeitsleben läuft ;)
Mach dir keinen Kopf. So talentfrei wie du ist nicht jeder. Muss man auch mal positiv sehen.
Macht keinen Sinn weiter zu diskutieren, wenn wir weiter aneinander vorbeireden.
Oh hallo, doch wieder dabei.
So Talentfrei, dass ich mit 6500 Brutto vergütet werde :D
Das kommt drauf an ob man weiter am Tropf der Mitmenschen hängen will oder selber etwas schaffen möchte. Aber als alleinige Ausrede weiter den anderen auf der Tasche zu liegen wäre mir das nicht ausreichend. Mir wäre es unangenehm und man kann auch aus einem Job mit schlechter Bezahlung heraus einen besseren suchen. Außerdem hat man dann noch die Chance die Kurve zu bekommen und nicht wegen langjährigen Nichttuns noch schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Das wird nämlich so wohl nicht mehr besser werden mit der Wahrscheinlichkeit auf bessere Angebote.
Wenn du ein zumutbares Jobangebot ablehnst, werden dir die Leistungen gekürzt.
Jedes Angebot zum Mindestlohn ist zumutbar.
Das Brutto läge bei einer Vollzeitbeschäftigung mit 40 Wochenstunden bei 2080 Euro = ohne Kirchensteuer bei 1510 Euro netto.