Erfahrungen mit einem Sexualbegleiter?
mich würde interessieren, ob es hier Frauen (mit Behinderungen) gibt, die das mal genutzt haben und davon erzählen könnten. Ich habe gelesen, dass dies auch besonders schüchterne Menschen nutzen könnten, die große Schwierigkeiten haben, sich dem anderen Geschlecht zu nähern.
2 Antworten
Ich bin keine Frau habe aber etwas Erfahrung in dem Bereich, ohne es selber in Anspruch genommen zu haben.
Ich war Kuschelpartner (ohne Bezahlung) für eine Frau die depressiv war und ein sehr großes Problem damit hatte auf Männer zuzugehen. Sie hatte aber ein starkes Bedürfnis nach Nähe und Zärtlichkeit, ohne Sex. (Später haben wir auch freundschaftlich miteinander gebadet, mehr aber nicht)
Es gibt in jeder größeren Stadt Kuschelparties, wenn du das Bedürfnis nach Nähe und Zärtlichkeit ohne Sex haben solltest oder auch Foren wo entsprechende Leute gefunden werden können.
Das kann auch bei deiner Schüchternheit ein gangbarer Weg sein. Vielleicht will ja auch jemand aus deiner Familie oder dem Freundeskreis dich beim ersten Besuch begleiten. Da es nicht sexuell ist, geht das ganz toll.
Wir haben bereits ein entsprechendes Angebot gemacht, aber so oft wurde es nicht angenommen, . Es ist erforderlich, jeden Einzelfall individuell zu analysieren, was Zeit und Geld kostet. Letztlich ist auch der Preis ein entscheidender Faktor in dieser Überlegung.
ja das kann ich auch nicht verstehen....es ist ja ein professionelles Vorgehen, dazu gibt es viele mit pädagogischer Ausbildung, die das bestimmt auch anbieten würden wenn das nicht so in eine Schmuddelecke gestellt würde
Seit meinem 14. Lebensjahr habe ich mich intensiv mit Psychologie beschäftigt und an verschiedenen Vorlesungen teilgenommen. Durch meine Freundschaften mit Menschen mit Behinderungen habe ich wertvolle Einblicke in diese gesellschaftlichen Kreise gewonnen. Trotz eigener psychischer Herausforderungen habe ich über Jahre hinweg erhebliche Zeit und Energie investiert, um in diesem Bereich erfolgreich zu sein. Leider stieß ich dabei häufig auf erhebliche Widerstände. Wenn auch nur einer Hoffnung hochkommen ließ, hat der andere boykottiert, wie er nur konnte. Wir haben dann teilweise so eine Art ehrenamtliche Arbeit gemacht, oder es gilt: eine Hand wäscht die andere. Es heißt ja nicht, weil die Leute behindert sind, dass sie dumm sind oder keine Berufe haben. Aber dank unserer Gesetze dürfen sie nicht so viel verdienen, wie sie eigentlich könnten. Ansonsten würde man ihnen sofort mit Kürzungen kommen und Prozente streichen....
was meinst du mit Angebot, habt ihr es Pflegeeinrichtungen angeboten oder bei Krankenkassen ?