Im Normalfall steigen Werte von (Staats)Anleihen bei fallenden Zinsen (und umgekehrt). Sollte der Wert einer festverzinslichen Anleihe fallen obwohl die Zinsen fallen, dann weil die Kreditwürdigkeit des Emittenten sink. Es kann aber auch andere Gründe geben, wie eine niedrige Liquidität. PS: Mit "Zins" sind hier die "allgemein gültigen" Zinsen (wie EURIBOR) gemeint und nicht die intrinsischen der Anleihe.
Kauf eines risikolosen Bonds (z.B. Deutsche Anleihe) und verkauf von Put Optionen. Diese kann man dann so strukturieren, dass man die Zahlungen wie Kupons erhält.
Sollten Details notwendig sein, einfach fragen. lg
Mathematisch kann ich dich auch die "Modern portfolio theory" von Markowitz verweisen. Da ist die Formel wie folgt:
SA^2 = v^t * M * v
SA..standardabweichung
v...n-vektor der gewichte (i.e. 1/n)
M...die n-mal-n-kovarianzmatrix, die diagonale besteht aus den varianzen (i.e. SA^2 = 50%^2 = 0.25) und der rest aus den kovarianzen (i.e. korrel = kovarianz/SA_1 * SA_2, da SA_1 = SA_2 --> korrel = kovarianz/ SA^2, kovarianz = 20%/50%^2 = 0.05)
M =
0.25 0.05 0.05 .... 0.05
0.05 0.25 0.05 .... 0.05
0.05 0.05 0.25 .... 0.05
.... .... .... ......
0.05 0.05 0.05 .... 0.25
Hier ein kleiner R code, wenn du es selber nachrechnen willst:
n <- 3 #Anzahl der Aktien
cov<- rep(0.2*0.5^2,n^2) #Kovarianzwerte
m <- matrix(cov,n,n) #Matrix mit Kovarianzwerten
diag(m) <- rep(0.5^2,n) #Diagonale wird mit Varianzen ersetzt
v <- rep(1/n,n) #Vektor mit Gewichtungen
print(sqrt(v %*% m %*% v)) #Ergebnis
hoffe das hilft. Leider lassen sich hier Formeln nicht besser darstellen.
lg
Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Modern\_portfolio\_theory
Traveller24 hat das schon sehr gut erklärt.
Was ich noch hinzufügen würde ist, dass die von Ihnen erwähnte "garantie" sich rein auf das Kreditrisiko bezieht. Heißt, dass Sie die versprochenen Zahlungen bekommen. Wenn also der Emittent (sagen wir Deutschland) nicht ausfallen kann, dann sind alle versprochen Zahlungen ohne Risiko, i.e. "garantiert". Somit wäre hier kein Kreditrisiko
Andere Risiken bestehen trotzdem. Das wohl relevanteste das Zinsrisiko, welches von Traveller24 beschrieben wurde. In einem anderem Zinsumfeld ist es zwar schön zu wissen, dass man festgesetzte Beträge sicher bekommt, aber es kann sein, dass Sie anderswo höhere gesicherte Beträge bekommen. Vor diesem Risiko sind Sie mit einer Fixzins Anleihe nicht abgesichert.
Eine weitere Risikoart wäre das Liquiditätsrisiko. Wenn Sie eine sehr langlaufende Anleihe haben und zwischendurch dringend Geld brauchen, kann es sein, dass sie die Anleihe nicht oder nur mit sehr hohen Abschlägen verkaufen können. Auch dafür gibt es keine Garantie und wird deshalb von den Marktteilnehmern berücksichtigt, i.e. der Preis schwankt auch durch dieses Risiko
lg
Ich studiere Finance und muss sagen, dass dabei die Cauchy noch keine rolle gespielt hat. Aber nachdem ich sie mir kurz (!) angesehen habe, kann diese vermutlich für die "Returns" von zB aktien verwenden.
Mit Return mein ich die prozentuelle Veränderung...für gewöhnlich kurs zum zeitpunkt t dividiert durch kurs zum zeitpunkt t-1, minus 1, i.e. (St/St-1) - 1
ich würde aber stetige returns für diese anwendung empfehlen...also ln(St/St-1)
Die Cauchy hat den Vorteil (gegenüber der Normalverteilung), dass sie "Fat-Tails" bzw eine (exzess) Kurtosis hat. Daher wird man die Tails besser erfassen können, was für das Risiko Management sehr wichtig ist.
Wenn du noch mehr infos brauchst, immer gerne :)
Geh...also vom log hast du sicher schon was gehört, oder?
mit dem kommst auf
log(2,5)+nlog(0,8) = nlog(1,02)
der Rest sollte nicht so schwer sein...
bitte...gerne
Hallo,
Kurz zu meinem background: ich studiere Quantitative Finance und da gehören Optionen zum ein mal eins
1) Wenn sie mit OS Optionsscheine meinen, dann gibt es da zu optionen keine technischen unterschiede...OS sind sogenannte OTC (over the counter) derivate..dh sie werden nicht auf der börse gehandelt sondern direkt von partei A zu partei B...wenn diese von zB von goldman sachs kommen müssen sie sich also keine großen sorgen machen
2) ich weiß nicht ob sie den fehler machen, aber viele tun das (vlt meinen sie wirklich optionen aus den USA). american options hat nichts mit geografie zu tun :)...also nicht von woher diese kommen, sondern da ist die struktur anders...american option kann man jeder zeit ausüben während european erst am ende der laufzeit ausgeübt werden können (das macht european leichter zu berwerten)...sie finden beide in den USA und Europa
3) ein schattendasein haben optionen höchsten bei kleinen privaten anlegern...für banken und große unternehmen sind die ein tägliches brot und daher auch sehr liquide in europa...es gibt auch sehr viele "versteckte" optionen zb verbirgt sich hinter einer wandelanleihe eine option...auch ein Höchstzinssatz (cap) wäre eine option
4) leerverkäufe haben eigentlich nichts mit optionen zu tun...bei leerverkäufen verkauft meine aktien die man nicht besitzt sondern sich nur geborgt hat...damit kann man auch auf fallende kurse setzen...in ihren fall wollen sie keine optionen verkaufen aka "shorten"...dies ist aber teilweise sehr nützlich (siehe Bull spread/Bear spread)
5) ich empfehle ihnen sich auch über die "greeks" zu informieren...delta, gamma, vega, omega und bedenken sie, dass sie mit optionen auch sehr die Volatilität und nicht nur den preis handeln
sollten sie dazu fragen/anmerkungen haben, kann ich ihnen gerne weiterhelfen
lg
1) Clean Price + Stückzinsen nennt man Dirty Price
2) NIE UND NIMMER nimm den Nennwert/Nominale!!! Das hat NICHTS mit dem kaufpreis zu tun. Das ist eher eine Maßeinheit, wie kilogramm für mehl oder stück bei äpfel
Und ich würde den Dirty Price nehmen, da das der eigentliche Kaufpreis ist. Den Clean Price gibts nur für die Börsen und man zieht die stückzinsen ab da der kurs sonst immer einen sprung macht nach jeder Kuponzahlung
alles klar?
Das ganze nennt sich ein "short strangle"...hier setzt man darauf, dass sich der Preis nicht stark verändern wird (also auf eine geringe vola)
dabei ist es egal ob der preis steigt oder fällt...jede starke änderung (zu dem aktuellen preis) wirkt sich negativ auf deine position aus.
FYI: wenn die beiden Strikes gleich sind spricht man von einem Straddle...die idee ist aber die gleiche
Die Abkürzung RC hab ich noch nicht gesehen, aber ich nehme an es handelt sich um eine "reverse convertible" anleihe - zu deutsch: aktienanleihe.
Bei einer convertible (wandelanleihe) hat der käufer das recht aktien statt der vereinbarten nominale zu erhalten. beim reverse convertible hat der emittent das recht aktien statt der nominale zu liefern...darum REVERSE convertible...
Dadurch wird eine Put option impiziert, da der Emittent das recht erwirbt aktien zu verkaufen (gegen die nominale)...Aus der sicht des käufers der anleihe ist es daher ein short put, der hinter der RC Anleihe liegt
Geh bitte...
1) Ist das hier kein Hausaufgabenforum
2) Gibt es bereits duzende Fragen wie diese...10 minuten mal suchen kann doch nicht zu viel sein
3) Ja...nimm die Endwert-formel
Wohl im Unterricht nicht aufgepasst...da habt ihr sicher die rentenformeln durchgemacht...stichwort Vorschüssiger barwert:
Bw = R × (q^n - 1)/(q-1) * 1/(q^(n-1))
Bw = 125000 q = 1+ 3, 5% n = 10 R = ?
Einfacg nach R umformen
ln(25.0000/(10.000*1,035^6))/ln(1,045)
das nächste mal in der schule bissi besser aufpassen
so schwer ist das nicht
mal vorweg...tun sies nicht...sie wirken nicht so gewandert in der materie, dass sie solche "wetten" eingehen sollten
eine anleihe und ein cds zu shorten ist nicht das gleiche...
aber um ihre frage zu beantworten...es gibt zwei möglichkeiten für leerverkäufte
kassa geschäft...man leiht sich eine aus und verkauft diese...ist als privater sicher nicht so einfach daher würde ich das über ein termingeschäft machen...nun weiß ich nicht was für eine anleihe sie gedenkten zu shorten...
bei größeren ländern gibt es oft futures...bei unternehmen müsste man schauen, ob es forwards gibt...da würde ich vlt ihre bank/broker/fianzberater/... fragen
so oder so...ich weiß nicht wie viel sie investieren wollen, aber entweder ist der betrag so klein, dass die kosten zu hoch sind oder so hoch, dass es ein zu riskantes geschäft ist alles auf einen karte zu setzen
daher nochmals...lassen sie es besser...es gibt genug andere möglichkeiten ihr geld anzulegen
Schau dir an ob du ein paar Aktienanleihen replizieren kannst und vlt eine Arbitrage entdeckst (was sicher nicht der fall sein wird^^)...dann schau ob dies ohne spreads und gebühren der fall wäre
geh bitte... 1) gibts hier bereits duzende posts zu rentenrechnung 2) hast du dir das sicher keine 10 minuten angeschaut, sonst wüssets dus ...also wenn du willst, dass man sich für dich zeit nimmt, dann setzt dich selber mal 10 minuten hin
das sag ich deswegen, weil du einfach stupide die zahlen einsetzen kannst und umformst...dir wurde sogar ein vierteljähriger zins gegeben...nicht einmal den musst du ausrechnen...laufzeit ist auch ein quartalen
lg
hi,
in meinem studium (finanzwirtschaft) hatten wir im ersten semester das buch "einführung in die finanzmathematik" von Jürgen Tietze.
Das kann ich nur empfehlen.
Ist wirklich nur eine Einführung, aber wenn man wirklich nur das wichtigste wissen will (wie die punkte die du aufgezählt hast) wäre es sehr hilfreich.
Die letzten 100 seiten würden (ab wertpapiere) wären schon eine kleine einführung wie es weitergehen würde und geht schon die Finanzwirtschaft richtung. Also kein muss für dich.
das ist nicht so schwer...
der trick der sache ist, dass du die Zinsen richtig anpassen musst...
damit du es vestehst hol ich kurz ein wenig aus:
wir haben eine EFFEKTIVZins von 9,9% p.a aber eine monatliche verzinsung... wenn ich nun diesen zinssatz durch 12 rechne und dann diesen zwölf mal aufzinse (mit zinseszins vesteht sich) komme ich über 9,9%
siehe hier: 9,9% / 12 = 0,00825....(1+0,00825)^12 -1 = 10,36% (also weit über 9,9%)
somit können wir sagen, dass (1+i)^12 -1 = 9,9%...umgeformt ergibt das (1+9,9%)^(1/12)-1...statt ^(1/12) kann man auch wurzel 12 nehmen
somit haben wir einen monatlichen zins von 0,790%=i
der rest ist ganz einfach...die 1000,- werden 10 monate aufgezinst (1000(1+i)^10) und die rente muss den gleichen wert ergeben also 1000(1+i)^10 = R * (q^10 - 1) / (q-1)
R...ist die Rate die wir wissen wollen i...der oben berechnete zins q = 1 + i
umgeformt heißt das allgemein
(Nettokredit(1+i)^n)(q-1)/(q^n - 1)
n...sind die laufzeit (monate in unseren fall)
die "standardformel" ist R * (q^n-1) / (q-1)
(R...die rate, q = 1 + i, i...zinssatz, n...laufzeit)
dies gibt den endwert (den wert am ende der laufzeit) wieder
abgezinst (1/q^n) ergibt das den barwert
dann kann man noch zwischen nachschüssig und vorschüssig unterscheiden die formeln zuvor waren nachschüssig (die zinsen erhalte ich am ende jedes jahres)
vorschüssig erhalte ich diese am anfgang des jahres...somit zinse ich einmal mehr auf daher multipliziere ich die "standard formel" mit q für den endwert und zinse einmal weniger ab für den barwert (1/q^(n-1))
dann gibt es noch steigende renten...geometrisch (die raten steigen um einen prozentsatz....also exponentiell) und arethmetisch (die raten steigen um einen betrag...also linear)
gängier ist geometrisch...dies wäre R * (q^n - c^n) / (q-c)
c...relative steigerung
wie vorher ergibt dies den endwert
dann gibt es noch ewigen renten R/i und ewig steigende Renten R/i-g g...wachstumrate
beantwortet das deine frage?
normalerweise werden unterjährige zinsen linear verzinst (bei jährlicher verzinsung)
--> 200.000 * 1,03^5 * (1+0,03 * (8/12))
sonst kann man es so machen, wie du es gemacht hast