O Mann, das tut mir echt leid, dass du mit so einer Situation zurecht kommen musst! Aber wirklich gut, dass du finanziell auf eigenen Beinen stehst!
Was den Mietverzug betrifft, kann man oft mit dem Vermieter Ratenzahlungen vereinbaren, die dann aber natürlich eingehalten werden müssen... Wenn an dem Punkt nichts mehr geht, können Mietschulden auch vom Sozialamt oder Jobcenter übernommen werden, um drohende Wohnungslosigkeit zu verhindern (auch wenn man sonst keine Leistungen bezieht).
Auch bei sonstigen Zahlungen kann man oft Ratenzahlungen vereinbaren oder, wenn die Summen zu hoch sind, eine Privatinsolvenz beantragen. Das macht man über eine Schuldnerberatungsstelle (www.caritas.de/glossare/schuldnerberatung), wo man auch weitere hilfreiche Tipps bekommt, was man z.B. macht, wenn der Gerichtsvollzieher sich ankündigt. Du kannst das Problem zwar nicht selber lösen, aber ich denke, dass auch du dich in so einer Beratungsstelle beraten lassen könntest, damit du etwas mehr Sicherheit in der Situation hast.
Letztendlich braucht dein Vater aber natürlich weitere Hilfe im Umgang mit seiner Spielsucht. Es braucht tatsächlich oft mehrere Anläufe, bis jemand seine Spielsucht in den Griff bekommt. Dass es bis jetzt nicht geklappt hat, heißt noch lange nicht, dass er ein hoffnungsloser Fall wäre - auch wenn sich das inzwischen vielleicht für dich und möglicherweise auch für ihn so anfühlt!
So viel bzw. so wenig nur in aller Kürze. Ich fände es total wichtig, dass auch du Unterstützung bekommst! Hilfe gibt es online unter www.playchange.de oder vor Ort in einer Beratungsstelle. Ein bundesweites Verzeichnis gibt es unter www.buwei.de. Du kannst mich auch gerne direkt anschreiben!