Das Ganze wird jetzt eine längere Geschichte aber ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand helfen könnte.
Im Juni 2024 (nach den Realschulprüfungen) habe ich aus dem nichts Übelkeit bekommen. Wirklich aus dem nichts war sie da und hat sich gezogen. Das war einmal, dann mehrmals bis es dann jeden Tag war.
(Kurze Vorgeschichte)
Ich leide seitdem ich 5-6 Jahre als bin (bin jetzt 17 fast 18) an emetophobie, für die die es nicht kennen. Das ist die extreme Angst vor dem Erbrechen und diese Angst hat mich mein ganzes Leben schon verfolgt, nur nicht so stark. Also ich habe nicht 24/7 über das übergeben nachgedacht, nur als sich Leute über Übelkeit beglagten oder sich jemand übergibt habe ich Panikattacke bekommen.
2023 Oktober hatte ich nach 11 Jahren ohne übergeben Magen Darm, was für mich im Nachhinein kein so großer trigger war. Ich bin damit klar gekommen, habe mich 2 mal übergeben, hatte natürlich durch die Phobie trotzdem extreme Angst aber es war einfach „normal“.
Nun wie gesagt hatte die Übelkeit einfach so angefangen. Ich stand teilweise zwei Stunden vor der Kloschüssel weil ich das Gefühl hatte es kommt aus mir raus, da ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass ich reisetabletten nehmen kann. Habe ich die Übelkeit als bis 2 Uhr nachts durchgehalten, bis ich vor Erschöpfung eingeschlafen bin.
Die Übelkeit hat mich dann verfolgt, ich war beim Arzt, es wurde Blut abgenommen und gecheckt. Alles in Ordnung. Es ging nicht weg, die Übelkeit war immernoch da und eine Woche vor meinem Abschluss hatte ich einen extremen Anfall sage ich jetzt mal in der Stadt. Ich habe 5 Stunden mit der stärksten Übelkeit gekämpft wo ich nicht in der Lage war zu reden, weil ich dachte es kommt jeden Moment aus mir raus geschossen. Meine Mutter hat mir dann das erste mal Vomex gekauft, was ich davor noch gar nicht kannte und eine genommen hab. Nach nh halben Stunde wurde es immernoch nicht besser und ich saß in der Stadt aufm Boden, mit dem Gefühl zu kotzen. Also wurde Krankenwagen gerufen, der mich in die Klinik gebracht hat. Habe dann eine Infusion bekommen und nh kurze Zeit ging es dann wieder, doch als wir aus dem Krankenhaus draußen waren, war die Übelkeit wieder da. Seit diesem Tag, ist meine Phobie wieder super stark da. Ich passe auf was ich esse, ich meide Menschen die krank sind, desinfiziere alles und wasche mit oft die Hände. Ich war also wieder beim Arzt und es wurden Migräne, wegen meinem Ohr (MRT) und stuhlproben überprüft und es war alles perfekt. Langsam denke ich wirklich, ich bin verrück. Zu letzt kam dann die Aussage, dass es psychisch sein kann. Was ich mit einfach nicht vorstellen kann, weil ich teilweise nachts aufwache wegen der Übelkeit. Seit Juni 2024 verfolgt mich diese beschissene Übelkeit un deiner weiß was es ist und wie man es behandeln kann. Dadurch habe ich jetzt auch eine „sucht“ nach reisetabletten und Iberogast entwickelt. Und ja ich habe schon ausprobiert Kamillen oder Pfefferminztee zu trinken, Wärmflaschen und Haferflocken. Mir hilft nix außer diese Tabletten. Aktuell habe ich leider das Gefühl, dass die Tabletten nicht mehr so gut wirken, was mit natürlich etwas Angst macht.
Wir haben noch keine Unverträglichkeiten ausgeschlossen oder eine Magen Darm Spiegelung gemacht. Die Ärztin schließt das völlig aus weil die stihlprobe eben gut war.
Ich weiß einfach nicht weiter und seit 48 Stunden ist mit nun übel und ich will echt ungern die ganze Zeit Tabletten schlucken. Diese Nacht habe ich 3 Stunden geschlafen weil mir so übel war.
Falls irgendjemand dadraussen weiss oder auch nur einen Tipp hat, wäre ich sehr dankbar.
(Und nein ich kann nicht schwanger sein)