Zoo's nicht verbieten

Nein. Ich finde, dass Zoos heute sogar notwendiger sind denn je, angesichts der gigantischen Biodiversitätskrise, die wir gegenwärtig erleben. Von den geschätzt 8 Mio. auf der Erde lebenden Arten sind nach aktuellsten Schätzungen 2 Mio., also ein Viertel, vom Aussterben bedroht. Überall schwinden die natürlichen Lebensräume, toben Übernutzung und illegale Wilderei, macht sich der Klimawandel bemerkbar, gelangen Plastik und Umweltgifte in die natürlichen Kreisläufe und bedrohen vom Menschen eingeschleppte invasive Arten die empfindlichen Gefüge der einheimischen Ökosystembeziehungen. Zoos sin ein elementarer und unverzichtbarer Teil des Artenschutzes, der diesen Prozess zumindest verlangsamen oder sogar stoppen könnte. Rund 50 Tierarten gibt es heute nur noch, weil sie in Zoos gezüchtet wurden. Ohne zoologische Gärten wären Wisent, Davidhirsch, Kalifornischer Kondor, Spix-Ara und Co. schon längst ausgestorben.

Und was bitte soll verwerflich daran sein, wenn Zoobesucher sich am Anblick von Tieren erfreuen? Zoos erfüllen auch eine wichtige Erholungsfunktion. Sie schaffen Erlebnisse, tragen der Reduktion von Stress bei, verbessern das Klima in der Stadt und erinnern uns in unserer urbanisierten Welt daran, dass wir immer noch Teil der Natur sind. Zoos sind wichtige Bildungs- und Forschungsstätten. Und Zoos halten die Tiere den artspezifischen Bedůrfnissen gerecht.

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Abgesehen davon, dass deine Frage kein vollständiger Satz ist (zur Erinnerung: Subjekt, Prädikat, Objekt), muss es auf ein heißen und nicht von einem. Mit abiotischen Faktoren sind ja gerade die unbelebten Faktoren eines Ökosystems gemeint und ein Eichhörnchen gehört zweifelsohne zu den belebten, also biotischen Faktoren.

Na ja, welche unbelebten Faktoren eines Ökosystems kennst du denn? Denk mal an das Klima, da fallen mir allein schon mal mindestens fünf abiotische Faktoren ein: Niederschlag, Wind, Temperatur, Sonnenscheindauer, Luftfeuchtigkeit). Ich bin mir sicher, die anderen zehn kriegst du auch alleine hin.

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Sowas wie "im Einklamg mit der Natur" gibt es gar nicht. Der Mensch ist ja nach wie vor ein Teil der Natur, auch wenn er es gerne anders sieht. Sicher gestalten wir den Planeten wie kaum eine andere Spezies. Aber auch andere Lebewesen beeinflussen und verändern ihren Lebensraum. Ohne Elefanten würde die Savanne in Ostafrika ganz anders aussehen, sie wäre viel waldähnlicher. Und ein Fluss, an dem ein Biber seinen Damm gebaut hat, verändert die Landschaft massiv. Nicht immer sind die Veränderungen für andere Lebewesen positiv. Als vor Jahrmilliarden die ersten Aerobier erschienen, störten sie sich sicherlich herzlich wenig daran, dass der von ihnen produzierte Sauerstoff ein absolutes Zellgift ist und die allermeisten anderen Lebensformen ausgerottet hat. Und Raubtiere hören mit dem Beutemachen natürlich auch nicht auf, wenn ihre Jagdtätigkeit ihre Beutepopulation bedroht. Auf Stephen Island war der Stephen-Schlüpfer hochbedroht - was die dort lebenden Katzen nicht davon abhielt, noch die allerletzten zu fangen, womit die Art ausstarb. Ökosysteme sind dynamisch. Immer beeinflussen sich die Arten gegenseitig.

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Wer sagt denn, dass nur Menschen beim Sex Spaß haben? Zumindest alle Säugetiere haben die anatomischen Voraussetzungen dafür, beim Sex Lust zu empfinden - Männchen eine Eichel, Weibchen eine Klitoris. Bei einigen Primatenarten ist nachgewiesen, dass sie einen Orgasmus haben können. Viele Tiere praktizieren Sex nicht nur der Fortpflanzung wegen (etwa Bonobos) und masturbieren.

Mittlerweile nimmt man sogar an, dass der weibliche Orgasmus bei den frühesten Säugetieren notwendig für die Fortpflanzung war, weil er den Eisprung ausgelöst hat. Eine solche so genannte induzierte Ovulation, die also erst durch den Deckakt ausgelöst wird, kommt heute noch etwa bei Katzen, Kaninchen, Neuweltkameliden uvm. vor. Experimentell hat man bei Kaninchen gezeigt, dass die Gabe von den Orgasmus unterdrückenden Medikamenten nachweislich die Fortpflanzungsfähigkeit senkt.

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Du darfst in den Wald gehen. Der Wald ist in Deutschland allgemein für die Öffentlichkeit zugänglich - nicht nur Staatsforst, auch in Privatbesitz befindlicher Wald. Und nein, man muss grundsätzlich auch nicht auf den Wegen bleiben, solange man zu Guß unterwegs ist. Wenn du im Herbst etwa Pilze sammeln willst, darfst du auch abseits der Wege samneln. Das regelt das Bundeswaldgesetz ganz klar:

§ 14 Betreten des Waldes
(1) Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist gestattet. Das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten im Walde ist nur auf Straßen und Wegen gestattet. Die Benutzung geschieht auf eigene Gefahr. Dies gilt insbesondere für waldtypische Gefahren. - Bundeswaldgesetz

Es können aber Ausnahmen gemacht werden. Welche Ausnahmen das sind, regeln die Bundesländer jeweils für sich in eigenen Gesetzen. Wenn im Wald z. B. Baumfällarbeiten statt finden oder wenn es nach einem schweren Orkan im Wald lebensgefährlich wäre, kann auch ein Betretungsverbot ausgesprochen werden. In Naturschutzgebieten, Nationalparks usw. gilt grundsätzlich auch, dass hier die Wege nicht verlassen werden dürfen aus Rücksicht auf die Natur. Auch bei Treibjagden kann der Wald aus Sicherheitsgründen gesperrt werden.

Grundsätzlich besteht aber keine Pflicht zum Sperren des Waldes, wenn dort gerade gejagt wird. Da ganzjährig und rund um die Uhr gejagt werden kann, muss man als Waldbesucher immer damit rechnen und sollte sich entsprechend umsichtig verhalten. Die Jäger sind ihrerseits natürlich auch dazu verpflichtet, umsichtig zu sein. Es gilt also wie im Straßenverkehr das Prinzip der gegenseitigen Rücksichtnahme: Natürlich muss ein Autofahrer aufpassen, dass ihm niemand vor den Wagen läuft. Wenn du die Straße überqueren willst, musst du aber eben auch erst schauen, dass kein Auto kommt.

Angst davor aus Versehen erschossen zu werden, musst du im Wald nicht haben, wenn du dich entsprechend umsichtig verhältst. Dazu gehört dann z. B. auch, nachts nicht die Wege zu verlassen. Und natürlich solltest du dir nicht unbedingt ein täuschend echtes Hirschkostüm anziehen, wenn du in den Wald gehsz. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Jäger dich erschießt, ist aber wirklich sehr klein. Das Überqueren einer Straße ist viel gefährlicher als im Wald zu sein. Im Schnitt gibt es etwa alle drei Jahre einen tödlichen Jagdunfall in Deutschland. Zum Vergleich, pro Jahr gibt es in Deutschland knapp 2700 Verkehrstote.

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Schau doch zunächst mal in deinem Schulbuch nach, ob es dort eine Abbildung gibt, die du zum Vergleichen und Beschriften nutzen kannst. Falls du die Möglichkeit hast, in einen "Kükenthal" zu schauen, dort findest du auf jeden Fall eine Abbildung und ganz viele Details zum Aufbau und der Anatomie der Kopffüßer. Frag doch mal, vielleicht habt ihr ein Exemplar an der Schule, ansonsten geht eine Ausleihe in jeder Bibliothek (Fernleihe).

Alternativ gib einfach mal "Sepia Anatomie", "Kopffüßer Anatomie" oder "Kalmar Anatomie" in die Google Bildersuche ein. Dort findest du auch Vergleichsabbildungen.

Und wenn du dann noch immer unsicher bist, kannst du ja auch noch deinen Lehrer fragen.

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Das bleibt ganz dir überlassen. Du kannst dich rasieren, du kannst die Schambehaarung trimmrn oder natürlich belassen. Mach es einfach so, wie du dich damit am wohlsten fühlst. Wenn du möchtest, kannst du aber mal deine/n Partner/in fragen, was sie/er hübscher findet. Ich war bei meinem ersten Mal teilrasiert (Schaft und Sack glatt, Rest getrimmt).

Wenn du dich für die Rasur entscheidest, dann achte darauf, dich nur in Haarwuchsrichtung zu rasieren. Besonders wenn die Haut eine regelmäßige Rasur noch nicht gewöhnt ist, kann es sonst unangenehm jucken und unschöne Pickelchen geben. Nimm Rasiergel und einen guten Nassrasierer, achte darauf, dass die Klingen scharf sind, weiche die Haut vorher gründlich ein, spül nach der Rasur Schaumreste gut ab und achte auf Sauberkeit beim Rasieren.

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Bären gehören zum Beutespektrum des Tigers. Es kommt nicht oft, aber doch regelmäßig und in nennenswertem Ausmaß vor, dass Tiger Bären erbeuten. Amurtiger (Panthera tigris altaica) Nach einer Studie machen Bären bis zu 2 % der Gesamtnahrung bei Amurtigern aus (Seryodkin et al. 2018). Hauptsächliche Beutetiere des Tigers sind aber Wildschweine und Hirsche.

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Weiße

Zebras sind dunkel mit hellen Streifen. Das Fell sieht aus wie dunkle Streifen auf einem hellen Grund, aber die Haut unter dem Fell ist einheitlich dunkel gefärbt. Das kann man besonders schön an den Fellen des Quagga sehen, einer ausgestorbenen Unterart des Steppenzebras aus Südafrika. Beim Quagga war die Grundfärbung des Fells größtenteils braun und das helle Streifenmuster deutlich reduziert.

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Pseudowissenschaft ist eine Ideologie, die scheinbar mit den Methoden der Wissenschaft den Anschein erwecken will, als eine dem allgemeinen wissenschaftlichen Konsens gegensätzliche Alternative gelten zu können. In Wirklichkeit entbehrt eine Pseudowissenschaft jeder wissenschaftlichen Grundlage und erfüllt nicht die Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens. Eine Pseudowissenschaft ist also ganz salopp gesagt eine Märchengeschichte, der man einen scheinbar wissenschaftlichen Anstrich verpasst, damit sie als glaubhafte Alternative zur Wahrheit erscheint.

Ein Beispiel für eine Pseudowissenschaft ist der Kreationismus im modernen Gewand des sog. Intelligent Design. Unter diesem Gewand versteckt sich im Grunde genommen nichts weiter als der längst widerlegte biblische Schöpfungsmythos durch einen Gott. Kreationisten bezeichnen diesen Gott nun aber nicht mehr als Gott, weil das ja religiös klinge und bei Religionen geht es nie um Wahrheiten, sondern um Glauben. Stattdessen geben die Kreationisten ihrem Gott den wissenschaftlich angehauchten Namen "intelligenter Designer". Sie legitimieren ihre Weltanschauung einzig dadurch, dass sie die Evolutionstheorie ablehnen, getreu dem Motto: "Evolution ist falsch, also muss ich Recht haben."

Pseudowissenschaften erkennt man daran, dass sie (wie schon gesagt) die Kriterien des wissenschaftlichen Forschungsprozesses nicht erfüllen. Die Grundlage jeder wissenschaftlichen Arbeit ist ihre Falsifizierbarkeit. Das bedeutet, eine wissenschaftliche Idee (Hypothese) muss stets so formuliert werden, dass sie prinzipiell wiederlegt werden könnte. Nur so kann ich anschließend mit den Arbeitsmitteln der Wissenschaft (empirische Beobachtung der Natur, Durchführung von Experimenten usw.) meine Hypothese testen. Hypothesen sind dabei meist nicht aus der Luft gegriffen, sondern basieren in der Regel auf dem bereits bekannten Wissen.

Ein Beispiel: Ich sehe draußen eine Katze miauen. Aus diesem mir bereits bekannten Wissen schlussfolgere ich nun, dass allgemein alle Katzen miauen können. Das ist meine Hypothese. Die Vorgehensweise aus konkreten Einzelbeobachtungen einen allgemeingültigen Schluss zu ziehen, nennt man auch Induktion (das Gegrnteil, also vom Allgemeinen auf Einzelfälle zu schließen, heißt Deduktion). Meine Hypothese muss falsifizierbar sein. Das heißt im Grunde genommen nichts anderes als dass zumindest die theoretische Möglichkeit bestehen muss, dass es irgendwo auf der Welt eine Katze gibt, die nicht miauen kann.

Und wie teste ich meine Hypothese nun? Ich kann ja schlecht alle Katzen dieser Welt beobachten und schauen, ob sie miauen. Aber ich kann eine Stichprobe nehmen, d. h. ich wähle zufällig eine bestimmte Anzahl an Katzen aus und schaue, ob sie miauen. Je mehr Katzen ich beobachte, umso sicherer kann ich mir sein, dass meine Hypothese zutrifft und im Umkehrschluss ist es umso unwahrscheinlicher, dass sie nicht zutrifft. Wenn ich jetzt z. B. 1000 Katzen überprüfe und die miauen alle, ist es sehr wahrscheinlich, dass meine Hypothese "alle Katzen miauen" zutrifft.

Wenn ich meine Hypothese teste, dann muss ich außerdem sicher sein, dass meine Beobachtungen reproduzierbar sind. Das heißt, dass irgendwo auf der Welt ein anderer Wissenschaftler haargenau dasselbe Experiment durchführt und mehr oder weniger dasselbe Ergebnis erhält.

Um bei unserem Beispiel zu bleiben: wenn etwa in China ein Forschender mein Experiment wiederholt, dann sollten in seinem Versuch ebenfalls alle Katzen miauen.

Und schließlich ist eine weitere Eigenschaft einer echten wissenschaftlichen Theorie, dass sie uns Prognosen ermöglicht nach dem Schema "Wenn xy zutrifft, dann ..."

Auch hier wieder ein Beispiel: Ich beobachte in Deutschland die miauenden Katzen und leite aus meinen Ergebnissen ab: Wenn in Deutschland alle Katzen miauen können, dann sollten auch in Simbabwe (oder Australien oder China usw.) alle Katzen miauen können.

All diese Kriterien erfüllt z. B. das Konzept des Intelligent Design nicht. Es ist nicht falsifizierbar, d. h. ich kann durch Beobachtung oder Experiment gar nicht belegen, dass ein solches intelligentes Wesen existiert oder nicht. Seine Existenz kann allein durch den Glauben daran abgeleitet werden und ich kann daran glauben, genauso gut aber auch nicht. Tja und wenn ich die Existenz nicht belegen kann, kann das folglich auch kein anderer, womit auch das Kriterium der Reproduzierbarkeit hinfällig ist.

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Melanistische, d. h. dunkel gefärbte Rehe, sind je nach Region keine Seltenheit. Ähnliches findet man im Tierreich ziemlich häufig, etwa bei Leoparden und Jaguaren (hier als "schwarze Panther" bezeichnet) und anderen Feliden oder als einheimisches Beispiel auch beim Eichhörnchen, beim Fuchs oder (aber eher in Nirdamerika) beim Wolf.

Schwarze Rehe sind, wie @Waldmensch70 schon schrieb, v. a. in feuchten Regionen besonders häufig, in Deutschland etwa in Nordwestdeutschland zwischen Ems und Elbe und heißen umgangssprachlich deshalb auch Moorrehe oder Moorböcke (aber bitte nicht verwechseln mit dem Wasserreh und mit den Wasserböcken). Eine Erklärung für die Häufigkeit der melanistischen Rehe gerade dort könnte die Gloger'sche Regel sein. Sie besagt vereinfacht gesagt, dass (warmblütige) Tiere in feuchteren Gebieten dunkler gefärbt sind, in trockeneren heller. Was die Grundlage dieser Regel ist, ist nicht abschließend geklärt. Es könnte sich um Tarnung handeln. Möglicherweise sind dunkle Haare und Federn in einer feuchten Umgebung auch "haltbarer", weil sie von bestimmten feuchtigkeitsluebenden Bakterien (Bacillus licheniformis) nicht so leicht zersetzt werden können.

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Weil Evolution eben kein gelenkter Prozess ist, sondern zufällig geschieht. Und weil für uns schlicht nicht die Notwendigkeit bestand, Flügel zu evolvieren.

Außerdem gehst du von der falschen Annahme aus, Evolution würde "Weiterentwicklung" bedeuten. Evolution bedeutet aber nur "Entwicklung". So etwas wie einen allgemeinen Trend hin zu einer Höherentwicklung gibt es nicht.

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Das sind zwei verschiedene Dinge.

Diploid bedeutet, dass ein Organismus einen doppelten Chromosomensatz hat. Jedes Chromosom gibt es also nicht nur einmal, sondern doppelt. Von jedem Paar erbt man üblicherweise eines von der Mutter und eines vom Vater. Die Chromosomen, die je ein Paar bilden, heißen auch homologe Chromosomen. Auf den homologen Chromosomen liegen jeweils die gleichen Gene in der gleichen Anordnung. Eine Ausnahme gibt es (bei Säugern) nur bei den Geschlechtschromosomen: Weibchen haben zwei X-Chromosomen, Männchen haben nur ein von der Mutter geerbtes X-Chromosom und anstelle des zweiten ein väterlicherseits vererbtes Y-Chromosom.

Ein Zweichromatid-Chromosom ist einfach nur ein Chromosom, das aus zwei Chromatiden besteht. Wäre nur ein solches Chromosom in einer Zelle vorhanden, so wäre es dennoch ein haploider Chromosomensatz. Im diploiden Chromosomensatz hat dann jedes homologe Chromosom zwei Chromatiden. Diese Zwei-Chromatid-Chromosomen entstehen aber nur unmittelbar vor einer Kernteilung. Im Normalfall hat eine Zelle nur Ein-Chromatid-Chromosomen.

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Bei monozygotischen (eineiigen) Mehrlingen ist die genetische Verwandtschaft am größten, sie sind nahezu komplett genetisch identisch (Verwandtschaftskoeffizient 1.0). Bei gewöhnlichen Vollgeschwistern (auch zweieiige Mehrlinge) sind nur rund 50 % der Gene identisch im Sinne einer gemeinsamen Verwandtschaft (Verwandtschaftskoeffizient 0.5). Bei Eltern und ihren Kindern ist der Verwandtschaftskoeffizient ebenfalls bei 0.5, bei allen anderen Verwandten dann entsprechend kleiner.

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Die Frösche/Amphibien müssen von allein kommen. Das Naturschutzgesetz verbietet, Tiere oder Laich aus der Natur zu entnehmen. Und gezüchtete Frösche wiederum darf man nicht aussetzen - in einem Gartenteich besteht immer die Gefahr, dass sie von dort "ausbrechen" könnten. Sie könnten zum einen Krankheitserreger haben, mit denen sie ihre Artgenossen infizieren. Zum anderen unterscheiden sie sich genetisch von den lokalen Amphibien und würden den Genpool verändern.

Frösche siedeln sich im Gartenteich von ganz allein an. Wasservögel schleppen sie als Laich in ihrem Gefieder manchmal mit ein. Aber Amphibien können auch selbst an Land einige Strecken von mehreren hundert Metern weit wandern. Wenn es in der Nachbarschaft schon Teiche mit Fröschen gibt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dasssie deinen Teich bald auch schon besiedeln. Wichtig ist nur, dass du deinen Teich frei von Fischen halten solltest. Wo Koi und Goldfisch schwimmen, besteht theoretisch die Gefahr, dass die Fische den Laich der Frösche fressen könnten. Fischteiche werden deshalb eher gemieden.

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Die Fotos sind sehr verschwommen und daher für eine Identifikation kaum geeignet. Wenn ich mir die Farben (jedenfalls das, was man so erahnen kann, es ist wie gesagt nicht viel) mal so anschaue, könnte es in die Richtung der Sechsaugenspinnen (Dysderidae) gehen; für die sind ein rotbrauner "Kopf" und ein heller Hinterleib charakteristisch.

Gefährlich ist aber keine Spinnenart in Mitteleuropa für den Menschen. Bis auf ganz wenige Ausnahmen (Wasserspinne, Ammen-Dornfinger, eventuell noch die Nosferatu-Spinne) können unsere einheimischen Arten die menschliche Haut nicht durchdringen. Bei den genannten Ausnahmen ist die Giftwirkung vergleichbar mit einem Wespenstich. Sofern man nicht allergisch ist, ist ein Biss also schmerzhaft, aber harmlos.

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