An die Frauen: Würdet ihr einen bisexuellen Mann daten?

12 Antworten

Hi,

Nur weil man bisexuell ist heißt das ja nicht, dass man die ganze Zeit Sex mit Männern und Frauen haben muss. Es besteht theoretisch die Möglichkeit dass man sich in einen Mann oder eine Frau verliebt. Wenn er sich nun in mich und ich mich in ihn verlieben würde - warum nicht?

Die Frage, ob man dem Partner das geben kann was er/sie braucht oder will, stellt sich immer, auch bei zwei Heterosexuellen. Was erwartet man von der Beziehung, dem Partner? Wird man in einer Beziehung mit dieser Person glücklich sein? Wird der Partner vielleicht einen "besseren" Partner finden und die Beziehung beenden? Die Fragen stellen sich nicht nur ein einer Beziehung mit einem Bisexuellen.

Auch als bisexuelle Person kann man total glücklich in einer heterosexuellen Beziehung leben. Nur weil er bisexuell ist, wird er nicht automatisch mit anderen schlafen wollen. Wenn wir uns lieben, dann machen wir uns gegenseitig glücklich. So einfach ist das.

LG

Ich denke bei Bisexuellen ist so das ihnen das Geschlecht ziemlich egal ist für sie kommt es auf die Person an. Deshalb wäre es mir egal ob mein Partner Bisexuell oder Hetero wäre.

Obwohl ich selber nicht bi bin, finde ich es bemerkenswert, wenn jemand so offen ist oder mehr auf das Wesen an sich als dessen Geschlecht fokussiert ist.

Vor allem da Männer im Durchschnitt häufiger etwas homophober in diesem Sinne sind (nach meiner Erfahrung), wäre es bei mir eventuell sogar ein Pluspunkt. :)

Ich würds insgeheime feiern. So wie manche Männer auf Homosexuelle Frauen stehen, tun das auch Frauen bei Männern. Nicht alle, aber sowas gibts auch bei uns Frauen.

das macht mich irgendwie neidisch, weil ich gern selbst bisexuell wäre

Kann ich nachvollziehen.

Ich als Bisexueller "bedauere" ich ja auch Heterosexuelle, weil ihnen aus meiner Sicht etwas entgeht - zumindest denen, die das von sich behaupten, aber wo eher eine latente Homophobie der "Grund" sein dürfte (Stichwort: "Hetero-normative Erziehung").

Einerseits.

Anderereits vertrage ich viele Lebensmittel nicht. Auf z.B. "normale Fleischesser" bin ich insofern "neidisch", weil sie deutlich weniger gesellschaftliche Restriktionen haben (egal ob beim Geschäftsessen, Hotelbuffet, unterwegs mit Freunden oder Grillabend). Da bleibt für mich nur der Verzicht, oder eine Extra-, ähm, "Wurst". ;)

Da wäre das Leben einfacher, aber es würde an meinem Magen nichts ändern! Der ist, wie er ist, und ich muss damit leben. Mir wird schon vom Geruch schlecht.

Man muss halt durch das Leben gehen, mit den Freuden, die zu einem passen. Und wenn man die hat, was interessieren einen die Freuden der Anderen, an denen man sowieso kein Interesse hätte?

Da denke ich simpel: Wenn jemand glücklich ist, dann freue ich mich für ihn mit! Auch wenn mich selbst der Grund seines Glücks nicht glücklich machen würde.

Man muss gönnen können! :)