Erst einmal würde ich mich freuen, dass mein Kind mir offenbar vertraut und sich bei mir sicher fühlt.

Ich würde mich mit meinem Kind zusammen setzen und über das Thema sprechen. Wie lange es schon damit rum läuft, mit welchem Namen es ausgesprochen werden möchte, welche Schritte es gehen möchte etc.

Ich würde es in allen unterstützen und akzeptieren, denn das wäre meine Aufgabe als Elternteil.

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Ja, leider.

Im echten Leben ist es mir bis jetzt nicht passiert, jedenfalls nicht direkt. Auf einem CSD 2022 habe ich indirekt mitbekommen, wie eine Gruppe von Menschen uns (mich und meine Freunde) böse angeguckt haben. Ich schätze mal, sie haben sich über uns unterhalten und es hat ihnen nicht gepasst, dass wir mit einer Prise Flagge unterwegs waren. Beweisen kann ich das natürlich nicht.

Im Internet passiert es leider immer häufiger, dass ich angefeindet werde.

Hier auf GuteFrage (ja, ich werde das definitiv nicht einfach tot-schweigen!) wurden mir schon des öfteren Drohungen per Freundschaftsanfrage oder Direktnachricht geschickt. Ich würde ausgeschimpft, bedroht und nieder gemacht.

Ich nehme mir sowas nicht zu Herzen. Mir ist klar, dass solche Menschen aber traurige Gestalten sind, die nichts als Hass verspüren und zwar gegenüber allen, die in ihren Augen eine Bedrohung darstellen, auch, wenn das nicht der Fall ist.

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Ja

Ich selbst gendere grundsätzlich immer dann, wenn es für mich im Kontext Sinn ergibt. Ganz besonders also, wenn du ein Wort das generische Maskulinum verwendet wird, da ich dieses für veraltet halte.

Ich bin grundsätzlich eher für neutrale Begriffe, wenn diese sinnvoll angewendet werden können. Als Beispiel "Lehrkräfte" an Stelle von "Lehrer".

Wenn das nicht möglich ist, nutze ich entweder die Form mit Doppelpunkt (Lehrer:innen) oder mit Stern (Lehrer*innen).

Allerdings bin ich auch hier für keinen Zwang. Ich finde, jeder Mensch sollte für sich entscheiden, ob er oder sie gendern möchte oder eben nicht.

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was mit diesem LGBTQ Zeug gemeint ist und was das eigentlich heißt.

LGBTQ+ ist erstmal eine Abkürzung für alle sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten, die nicht hetero und/ oder cis sind.

L= Lesbian (lesbisch), G= Gay (schwul), B= Bisexuell, T= Trans*, Q= Queer und das + steht für alle weiteren Label. Andere sagen einfach nur LGBT, LGBTQ+, LGBTQIA+ oder ähnliches, aber grundsätzlich reicht auch LGBTQ+.

Was heißt das? Nun, da müsstest du etwas genauer fragen, damit man gezielt auf einzelne Begriffe eingehen kann.

Ich kann dir hier eine Liste mit einigen Labeln verlinken:

Sexuelle Orientierungen:

https://lgbt.fandom.com/de/wiki/Sexuelle_und_romantische_Orientierungen

Geschlechtsidentitäten:

https://lgbt.fandom.com/de/wiki/Geschlechtsidentit%C3%A4ten

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sind einfach das selbe wie andere was unglaublich unnötig ist

Ja, es kann durchaus Überschneidungen geben, das stimmt. Aber das ist bei vielen Dingen so.

Es gibt Label, die anderen Labeln ähnlich sind. Aber das heißt nicht, dass diese Label unnötig sind. Manche Menschen möchten sich eben genauer labeln, weil es für sie eben wichtig ist.

Ich möchte hier an die Antwort von Mayahuel anknüpfen:

Hier sind die Arten von House Musik aufgelistet:

Chicago House, Avid House, Deep House, Disco House, Garage House, Hard House, Hip House, Latin House, Progressive House, Speed Garage, Tech House, Tropical House, Tribal House, Vocal House, Minimal House, Future House, Bass House, UK House, Big-Room, Jungle-Terror, Dirty House, Moombahton, Melbourne Bounce, Compextro

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Portal:Musik/Stilrichtungen_der_Musik/Elektronische_Musik

Ich persönlich finde das zu viel, das ist doch eh alles das gleiche.

Alle diese Unterkategorien von House Musik haben etwas gemeinsam, aber sind dennoch in ihrer Art verschieden und haben individuelle Komponenten. Das kannst du nun auf sexuelle Orientierungen und/oder Geschlechtsidentitäten übertragen.

Denn, wie gesagt:

Manche Menschen möchten sich sehr genau labeln, andere nicht. Aber "unnötig" ist das nicht, auch, wenn du das so siehst. Du musst da ja nicht mitmachen.

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Jetzt gibt es Trigender Leute

"Jetzt" gibt es das nicht. Das hat es schon immer gegeben. So wie alle anderen Geschlechtsidentitäten auch. Nur fehlten drüber eben die passenden Begriffe, um das auszudrücken.

Trans* Menschen, also Menschen die in das trans* Spektrum fallen, hat es schon immer gegeben. Auch, wenn viele das nicht wahrhaben wollen und es fälschlicherweise als "Modeerscheinung" bezeichnen.

Die haben drei Geschlechter

Schade, nicht richtig damit auseinandergesetzt. Nein, "die" haben nicht "drei" Geschlechter.

Trigender bedeutet, dass man sich mit drei Geschlechtsidentitäten identifizieren kann. Das heißt nicht, dass diese Menschen "drei Geschlechter" haben!

Als trigender können sich Menschen bezeichnen, die sich mit drei Geschlechtsidentitäten identifizieren. Diese drei Identitäten können gleichzeitig oder abwechselnd auftreten.

https://queer-lexikon.net/2017/06/08/trigender/

Wie findet ihr das?

Es steht mir nicht zu, über diese Menschen so pauschal zu urteilen. Als außenstende Person hat man es so hinzunehmen, wenn jemand sagt, er oder sie ist trigender. Man hat das weder zu hinterfragen, noch ungefragt zu kommentieren.

So einfach ist das eigentlich.

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Find ich gut mit der Flagge

Also wer sich durch einen harmlose Flagge angegriffen fühlt, hat wahrscheinlich ganz andere Probleme.

Die Flagge schadet niemandem, tut niemandem weh. Damit drückt man Toleranz und Akzeptanz aus; das ist überhaupt nichts schlechtes.

Wenn dir eine Deutschlandflagge fehlt, kannst du das ja einfach ansprechen.

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Denkst du ernsthaft, die gewinnen, weil sie queer sind? Das ist das erste Mal seit Jahren, dass eine queere Person gewinnt. Und die Tatsache, dass sie queer ist, hat damit auch überhaupt nichts zu tun.

Dass der ESC nicht fair ist, und wahrscheinlich schon vorher festgelegt wird, wer gewinnt, sollte ja wohl klar sein. Das hat mit Singen nichts zu tun, es geht dabei sowieso um Politik. Wer ernsthaft denkt, es geht dabei um den/ die beste/n Sänger:in, muss Mal die Augen öffnen.

Und selbst, wenn das nicht so wäre:

Nein, das sollte man nicht verbieten. Queere Menschen haben ein Recht darauf, offen zu leben und sich so zu präsentieren, wie sie es wollen. Auch wenn dir das nicht passt.

Und wenn du nur die geringste Ahnung von Gesangstechnik hättest, wüsstest du auch, was für eine beeindruckende Leistung der Gewinner dieses Jahr abgeliefert hat.

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Ist mir Egal

Erstmal eine Klarstellung: niemand spricht jemandem mit Pronomen an. Man nutzt sie, um über jemanden zu sprechen.

Du redest wahrscheinlich von sogenannten Neopronomen. Das sind Wörter, die Menschen als Pronomen benutzen, wenn sie der Meinung sind, dass herkömmliche Pronomen nicht passend sind.

Was ich davon halte? Mir ist es egal, was anderes Menschen machen. Wenn jemand findet, dass die herkömmlichen Pronomen einfach nicht passen, dann ist das in Ordnung.

Ich gebe zu, dass das sehr verwirrend und kompliziert sein kann, ganz besonders dann, wenn man nicht daran gewöhnt ist.

Grundsätzlich respektiere ich sowas aber und bemühe mich, die gewünschten Problemen zu benutzen. Wobei mir das außerhalb des Internets noch nie begegnet ist.

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Nein, das ist Blödsinn.

Die sexuelle Orientierung eines Menschen ist angeboren. Sie lässt sich weder ändern, noch beeinflussen.

Es ist auch keine "Phase". Es kann natürlich sein, dass man sich erst später im Leben darüber bewusst wird, welche sexuelle Orientierung man hat, das ist aber nicht ungewöhnlich. Einige Menschen gehen wahrscheinlich einfach davon aus, dass sie hetero sind, bis sie irgendwann merken, dass sie es doch nicht sind.

Andere zwingen sich selbst mehr oder weniger, ihre homosexualität zu unterdrücken. Wenn jetzt z.B. ein Mann mit einer Frau verheiratet ist, und er irgendwann merkt, dass er doch auf Männer steht, traut er sich vielleicht gar nicht, sich zu outen. Aus Angst, wie andere Menschen darauf reagieren könnten und aus Angst, man würde ihn dafür verurteilen.

Bei anderen Menschen, denen es ähnlich geht, spielt Religion auch eine Rolle.

Haben Lesbische Frauen vielleicht einen Missbrauch in der Kindheit erlebt...

Nein, haben sie nicht.

Heute ist klar: Diese Annahmen sind falsch. „Alle Versuche, psychosoziale Faktoren in der Entwicklung der sexuellen Orientierung zu finden, haben absolut nichts zutage gefördert“, betonen die Psychobiologen Glenn Wilson und Qazi Rahman. So gibt es beispielsweise keine Hinweise darauf, dass Jungen mit fehlendem oder überstrengem Vater später häufiger homosexuell sind als andere. Und lesbische Frauen haben nicht signifikant häufiger einen Missbrauch erlebt als ihre heterosexuellen Geschlechtsgenossinnen.

https://www.scinexx.de/dossierartikel/fruehe-praegung/

Denn:

Es gibt wohl nicht den einen Faktor, der die sexuelle Orientierung eines Menschen bestimmt, sondern sie entwickelt sich durch ein komplexes Zusammenspiel dieser biologischen Einflüsse gemeinsam mit umweltbedingten Faktoren.
Allerdings gibt es mehr Evidenzen für die Unterstützung einer biologischen Ursachenhypothese, als für soziale Ursachen.
[...]
Anatomische Unterschiede im Gehirn zeigen Zusammenhänge (Korrelationen) mit der sexuellen Orientierung bei Säugetieren, einschließlich des Menschen. Diese Unterschiede bilden sich bereits in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft heraus.
[...]
Bei der Entwicklung der sexuellen Orientierung spielen Hormone und chemische Substanzen eine wichtige Rolle, und zwar bereits im Mutterleib. Vor allem Pheromone und Testosteron beeinflussen die Entwicklung.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sexuelle_Orientierung

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Also.

Grundsätzlich kannst du dich als lesbisch bezeichnen, wenn du von der Definition "non-woman loving non-woman" (nicht-Frau liebt nicht-Frau) ausgehst.

Wenn du es etwas genauer haben willst, könnte das Leben "Gynosexuell" passen. Das bedeutet, dass man auf Frauen/ weiblich gelesene Personen steht bzw. auf Weiblichkeit an sich.

Ansonsten kannst du dich natürlich auch einfach als "queer" labeln! Das liegt ganz bei dir.

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Ja, ich unterstütze/akzeptiere es!

Also außenstehende Person steht es einem nicht zu, darüber zu urteilen, als was eine andere Person sich identifiziert. Man kann davon halten, was man will.

Aber grundsätzlich schadet es einem selbst nicht, daher muss es einen auch nicht wirklich interessieren. Und ich verstehe offen gesagt nicht, wieso man sich überhaupt daran stört, wenn jemand nicht in die binären Geschlechter reinpasst.

Ich selbst bin non-binary, und kenne diese ganzen Kommentare, von wegen "das gibt es gar nicht" sehr gut. Von sowas darf man sich nicht beeinflussen lassen.

Diese Menschen haben eben oftmals einen beschränkten Horizont. Alles, was ihrem Weltbild nicht entspricht, ist dann automatisch böse.

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Ja, ganz klar Trans.

Bzw. im trans* Spektrum.

Ich bin non-binary, genauer gesagt Demiflux.

Das bedeutet, dass ein Teil meiner Geschlechtsidentität statisch ist, der andere Teil ändert sich in dessen Intensität. Der statische Teil ist bei mir non-binary, der sich ändernde (fluide) Teil ist bei mir Demigirl.

Nein, ich werde nicht darüber diskutieren.

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existiert

Hey, diese Kommentare kenne ich nur all zu gut.

Ich selbst bin ebenfalls non-binary und durfte mir sowas öfter anhören bzw. sowas lesen. Es heißt dann immer, es würde nicht existieren, man wolle Aufmerksamkeit, es sei eine Störung oder sonstiges.

Sowas darf man sich nicht zu Herzen nehmen!

Fakt ist: nicht-binäre Menschen gibt es. Es gab sie auch schon immer. Doch für einige Menschen ist das unbegreiflich, da ist der Horizont dann doch ziemlich beschränkt.

Also, lass dir da keinen Unsinn einreden. Am besten gar nicht auf solche Summen Kommentare eingehen.

LG

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dann ist Homosexualität frauenfeindlich.

Der Vergleich hinkt ein wenig. Es gibt homosexuelle Frauen, daher ergibt das keinen Sinn.

Eine Vorliebe zu haben heißt man ist sich im Klaren, alles, was kein Teil dieser Vorliebe ist, ungewollt zu diskriminieren/ auszuschließen.

Wenn man eine Vorliebe hat, heißt das nicht, dass man alles andere diskriminieren muss, das ist Unsinn. Ausschließen ja, ist ja logisch. Aber deshalb diskriminieren?

Ja, wenn man trans* Menschen nicht daten will, ist das erstmal eine Präferenz, das stimmt. Dagegen sagt auch überhaupt niemand was.

Das Problem an der "super-straight" Bewegung ist ein ganz anderes. Sie wurde durch einen Mann ins Leben gerufen, der definitiv transfeindlich ist.

weil Transfrauen sich nicht als Transfrauen sondern als "echte" Frauen sehen

Du meinst cis Frauen. Und trans Frauen sind genau echt, wie es cis Frauen auch sind.

Wenn jemand keine trans Frauen daten will, ist das, wir gesagt, völlig in Ordnung. Das ist eine Präferenz. Wenn man aber sagt, trans Frauen sind Männer oder "keine echten Frauen", ist das ganz klar transfeindlich und damit verwerflich. DAS ist das Problem mit dieser Bewegung.

Wenn man als Mann auf Frauen steht und umgekehrt, kann man sich ganz einfach als hetero bezeichnen. Denn das sagt hetero aus. Wenn man keine trans* Menschen daten will, kann man das den Personen mitteilen, für die es wichtig ist.

Aber wer unbedingt betonen muss, dass er trans Menschen nicht daten will, sucht wahrscheinlich einfach nur nach Aufmerksamkeit.

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Hierbei handelt es sich jedoch um keine medeizisch notwendigen Eingriffe, da Transpersonen idr. körperlich gesund sind.

Es geht nicht immer um körperliche Gesundheit bei "medizinischer Notwendigkeit".

Bei trans* Menschen liegt meistens ein enormer Leidensdruck vor. Dieser ensteht durch die Dysphorie; also das Unwohlsein mit dem eigenen Körper. In dem Fall sind geschlechtsangleichende Operationen und Maßnahmen die einzige Methode diesen Leidensdruck zu lindern bzw. vollkommen davon befreit zu werden. In so einem Fall ist es also durchaus medizinisch notwendig.

Übrigens bekommen cis Menschen solche, wie du es nennst "Schönheits-OPs" ebenfalls erstattet, wenn ein solcher Leidensdruck vorliegt. Hast du nicht recherchiert, oder willst du hier nur deine Meinung bestätigt bekommen?

Transpersonen bekommen diese einfach bezahlt.

"Einfach" schon mal gar nicht. Trans* Menschen müssen sehr viele Schritte durchlaufen, bevor sie angleichende Maßnahmen vornehmen lassen können.

von Ihren Steuergeldern bezahlen muss.

Seit wann werden Krankenkassenbeiträge von Steuergeldern finanziert? Gesetzliche Krankenkassen werden vom Staat und durch andere Einnahmen finanziert. Für eine private Versicherung zahlt man übrigens selbst Beiträge.

Also mach dir da mal keine Sorgen.

Es gibt Menschen, die wirklich auf Operationen angewiesen sind

Ja, trans* Menschen sind wirklich auf solche Eingriffe angewiesen. Und alle anderen Menschen kriegen ja Gott sei Dank auch ihre Operationen gezahlt. Da musst du dich überhaupt nicht beschweren.

Zumal es dir völlig egal sein kann, was anderes Menschen mit ihrem Körper machen. Geht sich nichts an, und gut ist.

Was ist eure Meinung dazu?

Du scheinst eine Obsession mit dem Thema zu haben. Ist dir langweilig, oder hast du nichts besseres zu tun, als dich darüber aufzuregen?

Es ist gut so, wie es geregelt ist. Trans* Menschen machen genug durch.

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Bisexuell heißt, dass man auf (mindestens) zwei Geschlechter ODER Geschlechtsidentitäten steht. Diese müssen aber nicht zwingend männlich und weiblich sein.

Die Annahme, es gäbe nur zwei Geschlechter, ist inkorrekt und wiederlegt. Das binäre Geschlechtssystem, von dem du sprichst, ist längst veraltet. Geschlecht ist ein Spektrum, männlich und weiblich sind lediglich zwei extreme auf diesem Spektrum.

Hier zur Veranschaulichung:

Bild zum Beitrag

Heißt, es gibt zwei Extreme, männlich und weiblich. Aber dazwischen gibt es viele verschiedene Ausprägungen von Geschlecht. Jede davon ist normal.

Und wieso benutzt du Bisexualität als Beleg dafür? Das ergibt keinen Sinn. Das ist, als würde man sagen, dass es keine Frauen gibt, weil manche Männer homosexuell sind. Ergibt genau so wenig Sinn.

Mit deiner Aussage sprichst du indirekt nicht-binären Menschen ihre Identität ab; und das ist extrem respektlos. Denn du sagst, dass es nur zwei Geschlechter gibt, was faktisch nunmal inkorrekt ist. Davon abgesehen muss man auch zwischen biologischem Geschlecht (wo es auch mehr als nur zwei gibt) und Geschlechtsidentität unterscheiden.

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es gibt im Internet sehr viele 12 jährige Jungs und Mädchen mit LGBTQ Flagge in den Profilen

Ja, auch 12- jährige können solche Flaggen im Profil haben, krass, oder? Denn 1. kann man mit 12 durchaus wissen, dass man queer ist. Und 2. kann man dadurch auch einfach ausdrücken, dass man LGBTQ+ unterstützt. Das muss also nicht zwingend heißen, dass man selbst queer ist. Nur so eine Info am Rande.

die bei politischen Debatten mitmischen?

Ja, auch mit 12 kann man zu politischen Themen eine Meinung haben und man darf auch in dem Alter debattieren. Ich weiß nicht, wieso das für dich so unbegreiflich zu sein scheint.

Mal im Ernst, ich habe nichts gegen LGBTQ.

Wirklich nicht?

aber wie kommt es dazu, dass Kinder die noch nicht mal ein Haar an Sack haben und noch nicht geschlechtsreif sind mit diesen Flaggen runrennen?

Und da haben wir das berühmte "aber".

Thema "Haare am Sack und geschlechtsreif" (und ich danke dir, dass du so äußerst sachlich geblieben bist!) ich wusste nicht, was das eine mit dem anderen zu tun haben soll.

Wieso muss in deinen Augen jemand behaarte Hoden haben oder geschlechtsreif sein, um eine Flagge im Profil zu haben oder eine solche Flagge zu tragen?

Nochmal: mit 12 kann man durchaus wissen, ob man queer ist. Das ist nicht selten. Und selbst, wenn man nicht queer ist, kann diese Flagge ganz einfach dafür stehen, dass man queere Menschen akzeptiert und unterstützt. Daran ist nichts falsch und das Alter ist dann auch völlig irrelevant.

Wie kommt es dazu das Kinder bei politischen Diskussionen mitmischen (mit sehr damlichen und naiven Antworten)

Kinder dürfen ihre Meinung äußern und Kinder dürfen auch debattieren. Dass du von einer 12-jährigen Person nicht erwarten kannst, dass sie extrem sachlich argumentiert, und auch Mal Ansichten hat, die deinen eigenen Ansichten nicht entsprechen, sollte ja wohl klar sein.

obwohl die noch nicht mal ein Wahlrecht haben?

Und was genau hat das jetzt damit zu tun? Also sagst du, jeder, der unter 16. bzw. 18 ist, sollte von jeglichen Diskussionen im Internet ausgeschlossen werden? Meinungsfreiheit sagt dir was, oder? Sowas unsinniges. Auch ohne Wahlrecht darf man an Diskussionen teilnehmen.

Mit 12 habe ich mich mit meinem Bruder im den Playstationcontroller gestritten.

Na herzlichen Glückwunsch.

Mal wieder nach dem Motto "bei mir war es anders, also ist es falsch, wenn andere Menschen es anders machen als ich selbst". Schon klar.

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