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Klasse wechseln?

Hallo, ich bin 14 Jahre und gehe in die 8te Klasse eines Gymnasiums.
Ich habe mich die letzten 2 Jahre super mit meiner Klasse verstanden, aber ich habe mich mit sehr engen Freunden, sehr schlimm gestritten und jetzt haben die fast alle nichts mehr mit mir zu tun und das geht jetzt schon seit 1 1/2 Jahren. Außer einer Freundin habe ich in der Klasse also quasi niemanden mehr. Eigentlich bin ich auch ziemlich selbstbewusst und lasse mich nicht einschüchtern, aber seit dem Vorfall, bin ich irgendwie ganz anders in meiner Klasse geworden. Sobald ich bei anderen bin, bin ich wieder wie die alte.
Ich überlege schon lange einfach die Klasse zu wechseln, aber ich habe irgendwie Angst, dass es dann noch schlimmer wird. Ich habe viele Freunde in den Parallel-Klassen, aber trotzdem habe ich Angst, dass was schiefgehen könnte, weil es dort eben viele gibt, die sich nicht so gut kenne. Eine Freundin hat sich total gefreut, dass ich zu ihr wechseln möchte, aber was ist, wenn sich das auch auseinanderlebt? Vor 3 Jahren hätte ich nämlich auch nicht gedacht, dass mich meine Freundinnen so im Stich lassen würden. Was meint ihr? Ich halte es nicht nochmal 5 Jahre alleine aus, bis zu Abitur. Und auf Klassenausflügen bin ich auch immer total lost…
Habt ihr irgendwelche Erfahrungen ? War es eine gute/ schlechte Entscheidung?
(Wechseln könnte ich, habe ich schon mit meinem Klassenlehrer besprochen )

Vielen Dank für eure Antworten schonmal im Voraus

LG:)

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Schulbesichtigung und/oder Probetag (Grundschule)?

Ich helfe aktuell einer guten Freundin die nicht so gut Deutsch spricht und bald unzieht in ein anderes Bundesland dabei ihre kleine Tochter (2. Klasse) an einer neuen Grundschule anzumelden.

Im Zuge dessen haben wir gefragt ob das Mädchen vorab mal in der neuen Schule vorbei kommen darf, damit sie sich das alles schon Mal anschauen kann - um sich daran zu gewöhnen und damit der "Schock" am ersten Tag nicht so groß wird. Die Direktorin nutzte für diesen Tag eine spezielle Bezeichnung, beginnend mit einem 'H', weiß jemand wie man so etwas genau nennt damit wir da noch ein bisschen googlen können um uns über das Thema besser zu informieren?

Desweiteren haben wir gesagt wir würden uns die Schule nur gerne mal anschauen damit das Mädchen das Gebäude mal von innen sieht, den Lehrern vorgestellt wird etc. Aber wir bekamen eben eine Email dass wir schon um 7:45 da sein sollen - warum so früh? Soll die Kleine etwa ganz regulär am Unterricht teilnehmen? Ist sowas üblich an Probetagen? Wie läuft wird dieser Tag ablaufen? Kann man, falls die schule wirklich will dass das Mädchen am Unterricht teilnimmt dieses auch absagen und der Schulleiting mitteilen dass man nur eine "Besichtigung" wünscht? Oder ist sowas ganz normal und sowas kommt dann blöd?

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Werden begabte Kinder benachteiligt?

Begabte Kinder müssen sich in der Grundschule und der gymnasialen Unterstufe nie denselben Herausforderungen stellen wie durchschnittliche Kinder, die mit schlechteren Lernvoraussetzungen eingeschult werden.
Somit erlernen sie nie die nötigen Strategien zur Bewältigung solcher Herausforderungen.

Im Lauf der Schulzeit nimmt die Schwierigkeit des Schulstoffs zu und übersteigt irgendwann auch die Fähigkeiten talentierter Schüler, die aber mangels Forderung nie gelernt haben, wie man sich Schulstoff erarbeitet, der einem Probleme bereitet. Das kann dazu führen, dass durchschnittliche Schüler in der Mittelstufe begabte Schüler überholen, und das trotz initial schlechteren Lernvoraussetzungen.

Die von begabten Schülern im Unterricht empfunde Langeweile kann sie zu störendem Verhalten verleiten und psychische Störungen wie ADHS (mit)verursachen. Außerdem werden Klassenbeste nicht selten gemobbt oder sind zumindest sozial schwach eingebunden.

Wenn dann ein talentierter Schüler von einem ursprünglich weniger leistungsfähigen überholt wird, dann verstärkt dies die bestehenden psychischen Probleme noch und kann zusätzlich Minderwertigkeitskomplexe etc. zur Folge haben. Wurde er ursprünglich wegen seinen guten Noten gemobbt, wird er nun wegen seinen schlechten Zensuren geärgert. Wenn dann auch noch die Eltern von den ausbleibenden Leistungen enttäuscht sind, dann macht das alles noch schlimmer.

Unsere Gesellschaft macht durch die mangelnde Talentförderung in Grundschule und Gymnasium aus dem hochbegabten Grundschüler den typischen Underachiever, der leistungsschwach ist, nur marginal in die Klassengemeinschaft eingebunden ist, deutlich unter seinem Potential bleibt und im schlimmsten Fall auch noch in falsche soziale Kreise abdriftet (wenn er wegen dem Ausschluss aus der Klassengemeinschaft anderswo Kontakt sucht).

Dies wirft die Frage auf, ob begabte Kinder durch eine ausbleibende Talentförderung (die insb. durch die faktische Abschaffung des Gymnasiums beschleunigt wird) benachteiligt werden oder sogar zum Underachiever prädisponiert sind.

Nein 59%
Ja 41%
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